Universität Salzburg

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Der lateinische Text ist relativ leicht zu entschlüsseln: Universität Salzburg, 1623: Theologie, Philosophie, Jurisprudenz, Medizin.

1623 bezeichnet das offizielle Gründungsjahr der Universität.

Hohe Schule: Im Jahr 1617 entstand das Universitätsgebäude auf dem Gebiet des alten Frauengartens. Dort eröffneten die Benediktiner, die von Erzbischof Markus Sittikus nach Salzburg berufen wurden, zuerst ein Gymnasium, die Hohe Schule. Diese Hohe Schule sollte ein Gegengewicht zur Dominanz der Jesuiten an anderen Universitäten sein. Am 8.10.1622 wurde die „Hohe Schule Salzburg“ unter Paris Lodron eröffnet, sie stand unter der Leitung der Benediktiner. Am 1.9.1623 erließ Erzbischof Paris Lodron nachträglich die Gründungsurkunde. In dieser Urkunde wurde die Vermehrung des katholischen Glaubens als ausdrückliches Ziel festgehalten. Die Hohe Schule Salzburg hatte zu Beginn 3 Fakultäten: eine theologische, eine juridische und eine philosophische Fakultät. Die (auch in der Inschrift erwähnte) medizinische Fakultät existierte lediglich im Zeitraum von 1632 bis 1635.

Alte Universität (1622-1810) Damit ist die Universität Salzburg gemeint, die von 1622 bis 1810 unter der Leitung der Benediktiner stand. Sie erfreute sich regen Zulaufs und stand zeitweise hinter Wien und Leipzig an 3. Stelle der deutschen Hochschulen. Insgesamt haben 30.000 Studenten die Universität besucht.

Auflösung (1810/1811) Nach der Angliederung an Bayern wurde die Salzburger Universität 1810 aufgelöst. Als Nachfolge wurde 1811 ein Lyzeum errichtet.

Alma Mater Paridiana (seit 1962) Schon im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es starke Bestrebungen der Benediktiner, die Universität wiederzuerrichten. Der „Salzburger Hochschulverein“ widersetzte sich aber diesen Bestrebungen und propagierte eine staatliche Universität. Die Universität wurde schließlich am 1.10.1962 unter dem Namen „Alma Mater Paridiana“ wiedererrichtet, allerdings unter staatlicher Leitung. Die Wahl dieses Namens sollte signalisieren, dass sich die „Neue Universität“ als Nachfolgerin der alten, von den Benediktinern geleiteten Universität verstand. Sie verfügt über vier Fakultäten: eine theologische, eine rechtswissenschaftliche, eine geisteswissenschaftliche und eine naturwissenschaftliche Fakultät. Seit 2003 gibt es in Salzburg auch eine medizinische Privatuniversität.

Alma Mater Paridiana (seit 1962) Die Universität wurde am 1.10.1962 unter dem Namen „Alma Mater Paridiana“ wiedererrichtet, allerdings unter staatlicher Leitung. Die Wahl dieses Namens sollte signalisieren, dass sich die „Neue Universität“ als Nachfolgerin der alten, von den Benediktinern geleiteten Universität verstand. Sie verfügt über vier Fakultäten: eine theologische, eine rechtswissenschaftliche, eine geisteswissenschaftliche und eine naturwissenschaftliche Fakultät. Seit 2003 gibt es in Salzburg auch eine medizinische Privatuniversität.



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