Sailerwirt

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Das Sailerwirtshaus, auch „Zum goldenen Ainhorn“, wurde wegen seiner Lage am  Löchlplatz (heute Hagenauerplatz) im Volksmund auch „Löchlwirt“ genannt. In diesem Haus wurde 1777 die „Deutsche Normalschule“ eröffnet.

Als Georg Zierer 1829 das Wirtshaus erwarb, nannte er die Gaststätte in „Zu den Drei Alliierten“ um. Es erinnert damit an die so genannte „Heilige Allianz“ zwischen den Herrschern von Österreich, Preußen und Russland, Kaiser Franz I., König Friedrich  Wilhelm III. und Zar Alexander I., die mit diesem Bündnis ein Machtinstrument konservativ-monarchistischer Politik schufen.

Nachdem der spätere Besitzer der „Drei Alliierten“, Louis Jung, in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofes das mondäne „Hotel de l’Europe“ errichtet hatte, wurde dieses Gebäude in ein Warenhaus (Schattenfroh) umgewandelt.

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