E6: Das „Mauthäusl“ in Schneizlreuth

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Zur Blütezeit der Reichenhaller Saline überquerten die Salzleute auf ihrem Weg nach München den Jochberg über die „güldene Salzstraße“, eine befestigte Straße. Fortan konnten neben den Saumpferden (Lastenpferde) auch Fuhrwerke die Straße nutzen. Diese transportierten im Vergleich zu den Saumpferden (zwei Salzscheiben von je 150 Pfund) bis zu zwölf Salzscheiben.

Zwei Kronen um 1917 © Wikimedia Commons
Zwei Kronen um 1917 © public domain, Wikimedia Commons

Jahrhundertelang wurde dieser Weg genutzt ehe 1597 durch den bayerischen Kurfürst, eine neue Querung nach Weißbach gebaut wurde.  Die Fuhrleute mussten nun diesen neuen Weg nehmen und pro Pferd eine Maut von zwei Kronen bezahlen. So entstand das Mauthäusl welches schon um 1650 eine Gast- und Tafernwirtschaft für Salzfahrer und Holzfuhrleute war und bis heute als Gaststätte und Hotel an der Alpenstraße existiert. (Quelle: Landhotel Mauthäusl, 2014)

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Weiterführende Informationen

Landhotel Mauthäusl (2014). 350 Jahre Mauthäusl. Online unter: http://hotel-mauthaeusl.de/bio-vitalhotel/geschichte/ am 04.09.2014
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